Minister Christoffers im Dialog mit Brandenburger Solarindustrie

Daniel Lade Energiewende, Presse, Unternehmen

Eberswalder Mp-tec: „An Investitionen festhalten“

(Eberswalde, 05.08.2010) Heute empfing Michael Preißel, Geschäftsführer der Mp-tec GmbH & Co. KG, den Brandenburger Wirtschaftsminister Ralf Christoffers auf dem Eberswalder Firmengelände.
Anlass des Treffens war die kürzlich beschlossene Absenkung der Solarförderung, gegen die sich sowohl Minister Christoffers als auch die Brandenburger Solarwirtschaft mehrfach ausgesprochen hatten. Die Diskussion über die Höhe der Absenkung ist nach wie vor aktuell, da bereits zum 1. Oktober 2010 und zum 1. Januar 2011 neue Kürzungen in Kraft treten.

Während eines Rundgangs durch die Produktions- und Lagerstätten von Mp-tec, Hersteller und Anbieter von Solartechnik, tauschten sich Christoffers und Preißel darüber aus, welche Bedeutung der Solarenergie in der Energiestrategie des Landes Brandenburg künftig beigemessen wird. Preißel dankte Minister Christoffers für sein Engagement für erneuerbare Energien. Dieser hatte sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Umweltministerin Tack für eine moderate Absenkung der Solarförderung zu planbaren Terminen stark gemacht. „Innovationen brauchen Finanzierung. Und Finanzierung braucht verlässliche Rahmenbedingungen“, forderte Christoffers im Juni.

Hintergrund der Entwicklungen ist die zum 1. Juli in Kraft getretene stufenweise Absenkung der im Erneuerbaren-Energie-Gesetz festgeschriebenen Solarförderung. „Diese zusätzlichen, massiven Einschnitte im Markt führen zu unnatürlichen Konjunkturschwankungen. Sie gefährden den technologischen Fortschritt und somit die marktbeherrschende Stellung Deutschlands in diesem Segment. Allein in Berlin und Brandenburg konnten in den letzen Jahren mehr als 4.200 Arbeitsplätze in der Solarindustrie geschaffen werden“, so Preißel, der gleichzeitig bekannt gab, dass Mp-tec an bereits vorgesehenen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Logistik festhalten werde. Oberstes Ziel sei zudem, alle 60 Arbeitsplätze am Standort Eberswalde langfristig zu erhalten.

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