Klimaanlage, Wärmepumpe und Photovoltaik werden fast immer getrennt behandelt - von Herstellern, von Vergleichsportalen und von den meisten Ratgebern. Technisch gehören sie zusammen: Eine Split-Klimaanlage ist eine Wärmepumpe, und der Strom für beide kann vom eigenen Dach kommen. Diese Verbindung ist der rote Faden dieser Seite.
Wie die Inhalte entstehen
Jeder Beitrag beginnt mit der Frage, welche Zahl die Entscheidung tatsächlich trägt. Bei Klimageräten ist das die Kühlleistung und der SEER-Wert, bei Wärmepumpen die Jahresarbeitszahl und die nötige Vorlauftemperatur, bei Photovoltaik der Eigenverbrauchsanteil. Erst danach folgen Bauarten, Preisspannen und Praxishinweise.
Wo Rechenwege genannt werden, stehen sie vollständig da - mit Annahmen, nicht nur mit Ergebnissen. Wer andere Annahmen für richtig hält, soll die Rechnung selbst nachvollziehen können.
Welche Quellen verwendet werden
Technische Kennzahlen stammen aus Normen und Datenblättern, Verbrauchswerte aus Herstellerangaben und Messwerten unabhängiger Prüfstellen. Preisspannen werden als Spannen angegeben, weil Einzelpreise regional und saisonal zu stark schwanken, um belastbar zu sein.
Marktdaten wie der Börsenstrompreis auf der Startseite kommen aus offenen Datenquellen und werden automatisch aktualisiert, mit sichtbarem Datum. Ist das Datum alt, ist der Wert alt - das soll erkennbar bleiben, statt versteckt zu werden.
Was diese Seite nicht leistet
Sie ersetzt keine Fachplanung. Heizlast, Kühllast, Hydraulik und Statik hängen an Gebäudedaten, die aus der Ferne nicht zu beurteilen sind. Alle Faustwerte hier sind Größenordnungen für die Vorbereitung eines Gesprächs mit einem Fachbetrieb, keine Auslegung.
Sie vermittelt außerdem keine Betriebe, führt keine Preisvergleiche mit Kaufabschluss und gibt keine Rechtsberatung. Wo rechtliche Rahmenbedingungen genannt werden, etwa zur F-Gase-Verordnung oder zu Landesbauordnungen, ist das eine Einordnung und keine verbindliche Auskunft.
Korrekturen
Technische Angaben veralten - Förderbedingungen ändern sich, Normen werden überarbeitet, Preisniveaus verschieben sich. Hinweise auf Fehler oder überholte Angaben sind willkommen und werden geprüft. Korrigierte Beiträge werden geändert und nicht stillschweigend gelöscht.
Warum Spannen statt Einzelwerte
Bei Preisen und Verbrauchswerten stehen hier fast immer Bereiche und keine Einzelzahlen. Das ist kein Ausweichen, sondern die genauere Angabe: Der Stromverbrauch einer Klimaanlage hängt an Raumgröße, Dämmung, Ausrichtung und Nutzungsverhalten, und diese vier Faktoren verschieben das Ergebnis um mehr als jedes Gerätemodell.
Eine einzelne Zahl wäre in genau einem Gebäude richtig und überall sonst falsch. Eine Spanne mit den genannten Annahmen lässt sich dagegen auf die eigene Situation übertragen - und das ist der Zweck.
Wo mehrere Quellen sich widersprechen, wird der Widerspruch benannt und nicht durch einen Mittelwert überdeckt. Ein Prüfstandswert und eine Felderhebung messen nicht dasselbe, und ein Text, der beide zu einer Zahl verrechnet, verliert genau die Information, die für eine Entscheidung nötig wäre. Deshalb stehen in Zweifelsfällen beide Werte da, jeweils mit der Angabe, unter welchen Bedingungen sie zustande gekommen sind.
Umgang mit Herstellerangaben
Datenblätter sind belastbar, Werbeaussagen nicht - und beide stehen oft auf derselben Seite. Belastbar sind genormte Größen: Kühl- und Heizleistung in Kilowatt, SEER und SCOP, Schalldruckpegel in Dezibel, Kältemittel und Füllmenge. Nicht belastbar sind Angaben ohne Bezugsgröße, etwa eine Kühlleistung ohne die Bedingungen, unter denen sie gemessen wurde.
Wo hier Herstellerangaben verwendet werden, stehen sie als solche da. Wo eigene Einordnungen dazukommen, sind sie als Einordnung erkennbar. Diese Trennung ist die einzige, die einem Leser erlaubt, die Aussage selbst zu prüfen.
