MP-TEC Klima. Wärme. Sonne.

Alle Ratgeber: Klimaanlage, Wärmepumpe, Photovoltaik und Heizen

Kühlen, Heizen und die eigene Stromerzeugung hängen technisch zusammen. Die Ratgeber sind deshalb entlang dieser Verbindung sortiert, nicht nach Produktkategorien.

ÜbersichtLesedauer 3 Min.

Technische Zeichnungen und ein Hausmodell auf einem dunklen Schreibtisch

Eine Split-Klimaanlage ist technisch bereits eine Wärmepumpe. Eine Photovoltaikanlage liefert genau dann am meisten, wenn gekühlt wird, und am wenigsten, wenn geheizt wird. Diese beiden Sätze erklären, warum die Themen hier nicht getrennt behandelt werden.

Nach Themen sortiert

Wie die Beiträge aufgebaut sind

Jeder Ratgeber beginnt mit der Größe, an der die Entscheidung tatsächlich hängt, und nicht mit einer Produktübersicht. Bei Klimageräten ist das Kühlleistung und SEER, bei Wärmepumpen die Jahresarbeitszahl und die nötige Vorlauftemperatur, bei Photovoltaik der Eigenverbrauchsanteil. Erst danach folgen Bauarten, Preisspannen und Praxishinweise.

Rechenwege stehen vollständig da, mit Annahmen und nicht nur mit Ergebnissen. Preise und Verbräuche werden als Spannen angegeben, weil Einzelwerte nur in genau einem Gebäude stimmen würden.

Wer ganz am Anfang steht, beginnt sinnvollerweise nicht bei der Technik, sondern beim eigenen Verbrauch: ein Blick auf die letzte Jahresabrechnung, die beheizte Fläche und die Frage, welche Räume im Sommer wirklich zu warm werden. Aus diesen drei Angaben lässt sich fast jede Dimensionierung auf dieser Seite überschlagen.

Wo anfangen

Wer im Sommer ein konkretes Hitzeproblem hat, beginnt bei den Bauarten und beim Stromverbrauch. Wer die Heizkosten senken will, beginnt bei Vorlauftemperatur und hydraulischem Abgleich - das sind die beiden Eingriffe, die in fast jedem Bestandsgebäude ohne größere Investition wirken. Wer über Photovoltaik nachdenkt, beginnt beim Eigenverbrauch, weil sich daran entscheidet, ob sich eine Anlage rechnet.

Wiederkehrende Missverständnisse

Vier Annahmen tauchen in Zuschriften und Suchanfragen immer wieder auf und halten der Prüfung nicht stand. Ein Luftkühler senkt die Raumtemperatur - tut er nicht, er senkt die gefühlte. Ein größeres Klimagerät kühlt besser - es taktet und wird ineffizienter. Photovoltaik macht eine Wärmepumpe autark - der Deckungsgrad liegt im Winter bei einem Bruchteil. Und ein Thermostat auf Stufe 5 heizt schneller - es heizt nur weiter, die Aufheizgeschwindigkeit ändert sich nicht.

Alle vier haben denselben Ursprung: Eine Größe wird für eine andere gehalten. Gefühlte für gemessene Temperatur, Nennleistung für Verbrauch, Jahresertrag für Gleichzeitigkeit, Zieltemperatur für Leistung. Die Beiträge trennen diese Paare deshalb konsequent, auch wenn es den Text etwas länger macht.

Aktualität

Technische Kennzahlen sind langlebig, rechtliche Rahmenbedingungen und Preisniveaus nicht. Förderbedingungen, Vorgaben zu Kältemitteln und Strompreise ändern sich in kurzen Abständen, und ein Ratgeber, der das ignoriert, wird still falsch. Beiträge werden deshalb überarbeitet, sobald sich die Grundlage ändert - nicht nach einem festen Turnus.

Alle Beiträge folgen demselben Aufbau: eine Rechnung mit offengelegten Annahmen, danach die Grössen, die das Ergebnis wirklich verschieben, und am Ende die Fragen, die in der Praxis dazu gestellt werden. Wo Werte aus Normen oder öffentlichen Datenquellen stammen, steht die Quelle im Text, damit sich jede Zahl nachrechnen lässt. Angaben, die sich mehrmals im Jahr ändern - Förderquoten etwa oder Strompreise - werden bewusst nicht als feste Zahl eingefroren, sondern als Rechenweg beschrieben.

Die meistgelesenen Beiträge

  1. Situationwas stört
  2. Grössewas zu rechnen ist
  3. Rechnungmit Annahmen
  4. Entscheidungbelegt

Werte, die sich mehrmals im Jahr ändern, stehen als Rechenweg da, nicht als feste Zahl.

Der Aufbau, dem jeder Beitrag folgt: Situation, massgebende Grösse, Rechnung, Entscheidung.
Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Womit sollte man anfangen?

Mit der Frage, welches Problem gelöst werden soll. Für Sommerhitze führt der Weg über die Klimaanlage, für hohe Heizkosten über Vorlauftemperatur und hydraulischen Abgleich, für Unabhängigkeit über Photovoltaik.

Sind Klimaanlage und Wärmepumpe dasselbe?

Technisch arbeiten beide mit einem Kältekreis, der Wärme verschiebt. Der Unterschied liegt in der Auslegung: eine Heizungswärmepumpe auf tiefe Aussentemperaturen und Warmwasser, ein Klimagerät auf den Sommerfall.

Werden die Beiträge aktualisiert?

Ja. Technische Kennzahlen und rechtliche Rahmenbedingungen ändern sich, deshalb werden die Ratgeber überarbeitet, sobald sich die Grundlage ändert.

Warum stehen hier Spannen statt genauer Zahlen?

Weil eine einzelne Zahl eine Genauigkeit vortäuscht, die es bei Gebäuden nicht gibt. Dämmstandard, Ausrichtung, Nutzerverhalten und Wetter verschieben jedes Ergebnis. Die Spanne zeigt, in welchem Bereich sich die Antwort bewegt - und der Rechenweg daneben zeigt, wovon sie abhängt.

Werden hier Produkte oder Anbieter empfohlen?

Nein. Die Beiträge nennen Kriterien, Kennzahlen und Rechenwege, mit denen sich Angebote selbst vergleichen lassen. Eine Kaufempfehlung für ein bestimmtes Modell setzt eine Kenntnis des Gebäudes voraus, die ein Text nicht haben kann.